LIVRES pour ADULTES

Das Warschauer Konzert – oder der letzte Gang

Zuhören, sich einlassen, ehrlich und wahrhaftig, erfinderisch und kreativ sein – das sind wichtige Eigenschaften im Umgang mit kranken Menschen und sie gelten für Ärzte, Pfleger, Angehörige und Freunde gleichermaßen.

Ein Klavier im Krankenhaus, Kaninchen im Flur, mit dem Rollstuhl ins Kino, mit dem Auto über die „Schueberfouer“ – Freude bereiten, auch am Lebensende.

Dieses Buch erzählt vom unterschiedlichen Lebensweg schwerkranker Patienten, von der Trauer der Angehörigen und den Erfahrungen der Mitarbeiter.

Erwuessener / Adultes / Erwachsene

Der Kirchenatlas

Kirchengebäude faszinieren. Dabei sind wir heute in der glücklichen Lage religiöse Gebäude aus vielen verschiedenen Zeitaltern bewundern zu können. Doch oftmals fehlt die Kenntnis über die religiöse Vorstellung hinter mancher Gestaltung. In diesem Buch befinden sich zahlreiche Zeichnungen anhand derer man den Baustil und die Bauepoche einer Kirche erkennen kann sowie Erläuterungen zu der religiösen Symbolik von der frühen Romanik bis zu zeitgenössischen Baustilen. Zusätzlich werden die schönsten Kirchen im deutschsprachigen Raum vorgestellt sowie solche, die den jeweiligen Stil besonders gut repräsentieren. Dieses Buch ist nicht nur interessant für Menschen, die im Urlaub gerne sakrale Räume besichtigen, sondern auch für solche, die sich zuhause für ihre Kirchen interessieren und sie besser verstehen möchten.

Laure Simon, ErwuesseBildung, Koordinatorin der Arbeitsgruppe „Oppe Kierchen“

Erwuessener / Adultes / Erwachsene

Die Erfindung der Hausfrau

Die Frau kocht zu Hause, der Mann ackert im Büro – das war doch schon immer so, oder?

Mitnichten. Rulffes weist detailreich auf, dass geschlechtsspezifische Arbeitsteilung vor allem eins ist: eine Chimäre, die sich im 18. Jahrhundert anbahnte und sich wenig später als Idealbild verfestigte. Die Folgen für die Frau im 20. Jahrhundert sind bekannt. Sie darf Mutter und Erzieherin sein, ihrem Gatten dienen, den Haushalt schmeißen, dabei noch den sozialen Status der Familie polieren – eine Auflösung ihres Selbst schlechthin: Dienstmädchen und Sexpuppe in einem? Diese Ansichten bröckeln mittlerweile, allerdings bleibt der modernen Frau der gesellschaftliche Druck und das schlechte Gewissen. Vor allem männliche Autoren propagierten damals das Idealbild der Hausfrau, zu einer Zeit, als die Frau die gleichen Arbeiten im Betrieb stemmte wie der Mann. Demnach ist die Verknüpfung von Hausarbeit und Frau nicht biologisch bedingt, die Illusion hält sich aber bis heute hartnäckig in den Köpfen.

Nora Schleich, ErwuesseBildung, Coordinatrice de Programme

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Erziehung zur Vielfalt

„Noch immer herrscht die romantische Vorstellung, Kinder hätten keine Vorurteile und würden im Kindergartenalter immer offen aufeinander zugehen“ so ein Zitat aus dem Buch der promovierten Soziologin und Diversity-Trainerin. Alle Kinder bringen ihre eigene Lebenswelt mit, egal in welchem Land sie geboren wurden, welche Sprache sie sprechen, welche Hautfarbe sie haben, welcher Religion sie angehören, ob mit oder ohne Behinderung, ob arm oder reich, ob die Eltern beide für das Kind sorgen oder alleinerziehend sind usw. Manche Gruppen sind nicht oder kaum in ihrem Umfeld sichtbar, was Kinder in ihrer Annahme bestärkt, dass diese nicht richtig dazugehören. Bezugspersonen spiegeln sich in dem, was sie zu den Kindern sagen, wider. Vorurteile werden weitergegeben. Dieses Buch zeigt auf, wie man Kindern eine Haltung gegenüber Vielfalt vermitteln kann. Denn wie Kinder damit umgehen, hängt davon ab, was sie in ihrem Umfeld lernen, sehen und hören. Ein empfehlenswertes Buch für Eltern und Bezugspersonen von Kindern im Kindergartenalter.

Barbara Schu, ErwuesseBildung, Medienpädagogin

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Frauen ins Amt!

102 Männer haben auf „Weil Gott es so will“, in dem Frauen von ihrer Berufung zur Diakonin und Priesterin erzählen, reagiert und solidarisieren sich mit dem Anliegen der Frauen in der Kirche. Es ist spannend durch die Briefe der Männer zu streifen. In autobiografischen und theologischen Überlegungen schöpfen Männer, Priester, Theologen aus ihrem Leben und Berufsalltag. Sie wurden durch das Buch ermutigt, ihre Meinung zu äußern. Nicht nur Lückenbüßer für den Priestermangel sollen die Frauen sein; es geht um die fundamentale Gleichberechtigung aller Frauen in der Kirche. Die klerikalen Machtstrukturen sind zu ändern, um das Neue, das in der Leidenschaft für eine Kirche des gleichberechtigten Miteinanders aufscheint, zu erreichen. Wenn diese Bücher Männern und Frauen Mut gemacht haben, ihre Überzeugung auszudrücken, dann haben sie viel erreicht!

Maggy Dockendorf-Kemp

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Gotteswort, weiblich

Gott, Vater, Herr und König: Diese patriarchalische Sprache vermittelt ein nicht mehr anschlussfähiges Welt-, Menschen- und Gottesbild. Gott übersteigt alle menschlichen Herrschafts- und Geschlechterstrukturen. Wir brauchen eine Gottesrede, die sucht, statt zu behaupten. Annette Jantzen schlägt hier und in diesem Buch eine neue Gebetssprache vor, für das Hier und Jetzt, in konkrete Situationen hinein: Eingangsgebete, Psalmgebete, Fürbittgebete und Segen.

Das Buch ist eine praktische Handreichung für die Wort-Gottes-Dienste sowie auch für das persönliche Gebet mit einer Analyse der Überwindung der patriarchalischen Sprache mit und über Gott. Es ist der Versuch die Texte so behutsam wie entschlossen in unserer Welt und Zeit zum Sprechen und Klingen zu bringen, um sie fruchtbar werden zu lassen.

Maggy Dockendorf-Kemp

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Gottlos beten

Niklaus Brantschen ist Schweizer Jesuit und Zen-Meister. Sein neues Buch heißt „Gottlos beten" – eigentlich ein paradoxer Gedanke. Kann ein Mensch, der nicht glaubt, ein spiritueller Mensch sein? Taugt die geläufige Formel „Beten heißt Sprechen mit Gott" in einer Zeit, in der Gott für viele Menschen zu schweigen scheint?Niklaus Brantschen fasst den Begriff Beten denn auch weiter: Für ihn ist das Beten eine „Bewegung des Herzens auf ein Geheimnis hin, das was größer ist als wir, das, was unsagbar ist". Der Autor hinterfragt gängige Denkweisen, Rituale und Formeln. Dabei kommen westliche Mystiker wie Meister Eckhart ebenso zu Wort wie der Buddha.

Ein lesenswertes Buch, in einer verständlichen Sprache geschrieben, das den Leser / die Leserin zum Weiterdenken anregt.

Niklaus Brantschen hat Gespräche zu diesem Thema in mehreren Radiosendungen geführt, zum Beispiel : https://www.evolve-magazin.de/radio/gottlos-beten/

Roger Molitor, ErwuesseBildung, Mitglied des Verwaltungsrates

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Jeder soll von da, wo er ist, einen Schritt näher kommen

Ein an den kranken Opa ist der Auslöser für einen Vater, seiner Tochter nicht nur vom Islam zu Versprechen erzählen. Es wird eine Fortsetzungsgeschichte zu den Fragen, die allen Religionen gemeinsam sind, und damit von der Grundfrage nach dem Sinn des Lebens. Die Antworten darauf lassen sich nicht in den heiligen Büchern der Religionen finden. All dies beginnt mit dem Staunen über die Wirklichkeit der Dinge und uns selbst. Das Einfachste, was uns zunehmend immer schwerer fällt, ist das bewusste Aufmerksam-Sein. Mit all dem Nachsinnen ist ein besonderer, persönlicher Blick auf den Islam verbunden. Zudem ist es eine einfühlsame Einladung an alle, endlich einen Schritt aufeinander zuzugehen, anstatt immer mehr in sozialen Medien übereinander herzuziehen. Nur gemeinsam werden wir die unterschiedlichen Seiten der gleichen Wahrheit nach und nach sehen lernen.

Wolfgang Fleckenstein, ehemaliger Leiter der ErwuesseBildung

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Jesus und Judas

Der berühmte jüdische Schriftsteller Amos Oz schrieb kurz vor seinem Tod ein feinsinniges Essay, das nachdenklich macht. Seine Schrift hebt an mit dem Anstoß, die Gestalt des Jesus von Nazareth stärker in den jüdischen Denkhorizont zu rücken. Er verweist auf die Tatsache, dass in den jüdischen Schulen in Israel und anderen Ländern das Neue Testament kein Unterrichtsstoff ist. Die Gestalt des Judas steht jedoch viel stärker im Fokus seiner Überlegungen. Hier wirken seine gemeißelten Sätze besonders aufrüttelnd, z.B. wenn er resümiert: „In meinen Augen ist die Geschichte von Judas in den Evangelien gleichsam das Tschernobyl des christlichen Antisemitismus der vergangenen zweitausend Jahre…“ Seine Überlieferungskritik geht einher mit dem Versuch einer angemesseneren Annäherung an Judas und einer positiveren Darstellung in seinem Verhältnis zu Jesus.

Das Nachwort des liberalen Rabbiners Walter Homolka rundet mit einer erhellenden Darstellung der jüdischen Jesusrezeption das Bändchen ab.

Ingo Hanke, theologischer Mitarbeiter des Centre de formation diocésain Jean XXIII

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Job der Baumeister

Welch erfreulicher Zufallsfund in der Buchhandlung: Zum 400. Jahrestag der Weihe der damaligen Jesuitenkirche und heutigen Kathedrale erschien Ende 2021 eine von Joseph Groben zusammengestellte kommentierte und illustrierte Kurzfassung von Paul Noesens biographischem Roman „Job der Baumeister”. Die abwechslungsreiche Aufmachung entspricht ganz dem Bedürfnis nach kombinierter Unterhaltung, Dokumentation und Bebilderung. Noesens Roman von 1961 erzählt in freier Form die historisch kaum dokumentierte Lebensgeschichte des Luzerner Erbauers der Jesuitenkirche.

Groben hat daraus Episoden ausgewählt, kommentiert und mit Zitaten aus Referenzwerken, mit alten Stichen und neuen Fotos ergänzt. Eine originelle und sehr unterhaltsame Art, sich mit der vierhundertjährigen Geschichte unserer Kathedrale auseinanderzusetzen.

Es lohnt sich auf jeden Fall, mit dem knapp 60-seitigen Bändchen im Alten Teil der Kathedrale auf Spurensuche zu gehen.

Mireille Sigal, Pastoralreferentin in der Pfarrei Lëtzebuerg Notre-Dame

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Kosmische Angst

Daniel Illger entführt den Leser auf eine Reise in die Grenzbereiche menschlichen Begreifens und durchmisst dabei alles zwischen dem „schwarzen Nichts des Todes“ und dem „weißen Nichts der Ewigkeit“. Dabei hebt er mit der kindlichen Frage nach der Unvorstellbarkeit des eigenen Todes an und durchschreitet von dort systematisch jene Kulturphänomene, die an die kosmische Angst rühren, wie Literatur, Kunst, Film, philosophische Ästhetik oder Politik. Immer wieder kehrt Illger dabei zum kosmischen Horror, insbesondere dem von H. P. Lovecraft zurück, weiß ihn aber sehr genau von der kosmischen Angst zu unterscheiden. Packend und sprachgewaltig gelingt es ihm einen Überblick über die ästhetischen Darstellungsversuche des Unfassbaren zu geben und lädt an jeder Stelle zum Mit- und Weiterdenken ein.

Erik Eschmann, Forschungsgruppe ideal.ist (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)

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Kreisläufe des Klimawandels

Am 10. Januar 2021 fand online das erste Live-Gespräch zwischen dem Dalai Lama und Greta Thunberg statt. Fast eine Millionen Menschen waren zugeschaltet. Außergewöhnliche Frucht dieses Treffens ist das vorliegende Buch. Seine Aussage wirkt kraftvoll, denn drei Stimmen vereinigen sich in dieser Ausgabe: spirituelle Weisheit, leidenschaftliches Umweltengagement und wissenschaftlicher Sachverstand. Der Appel dieses Treffens der Generationen an die Menschheit lautet sinngemäß: Handelt mit mitfühlendem Herzen und scharfem Verstand, der den wissenschaftlichen Befund der Klimaforscher ernst nimmt.

Das Buch leistet also mehr, als die wichtige Aufklärung über das Risiko sich selbst verstärkender Prozesse, den Klima-Feedback-Loops. Es ist eingebettet in einen inspirierenden und ermutigenden Dialog zwischen einem Mann, der sich als Exil-Tibeter immer für die Versöhnung und die Einheit der Menschheit einsetzte und der klaren und eindringlichen Sprache der mutigen Initiatorin der Fridays for Future-Bewegung.

Ingo Hanke, theologischer Mitarbeiter des Centre de formation diocésain Jean XXIII

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Kultura - Lëtzebuerg seng Awunner a 7 Kategorien vu Froen

Kultura est un jeu de 88 cartes qui demandent chacune une caractéristique typique d’un pays, dans les catégories « Manger et boire », « Personnalités », « Langue et littérature », Fêtes et traditions », Bâtiments et monuments », « Géographie », « Jeux et Loisirs ».  

Au recto de la carte, trois réponses possibles sont expliquées pour le Luxembourg et au verso se trouvent trois réponses possibles pour l’Italie, le Portugal, la Belgique, l’Allemagne et la France.

 Proposé par Danielle Mertes, ErwuesseBildung

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L'Eglise et le féminin

Y a-t-il une spécificité féminine ? Anne-Marie Pelletier nous emmène sur une ligne de crête où elle balaie les préjugés misogynes et fait ressortir la richesse de l’altérité hommes-femmes. La nouveauté radicale de l’Evangile appelle à vivre l’égale dignité entre hommes et femmes, fondée d’abord sur la grâce du baptême. C’est à partir de là que doit se développer toute réflexion constructive de la place des femmes dans l’Eglise souvent souhaitée, mais très difficile à mettre en place. La Constitution dogmatique sur l'Église « Lumen Gentium » (Vatican II) en a tracé la route : c’est en donnant tout le déploiement qui lui revient à une « ecclésiologie inclusive » que l’on peut s’interroger sur un « propre » féminin. C’est également l’un des défis à relever par la synodalité engagée actuellement dans l’Eglise catholique, « comme gage d’une Eglise renouvelée dans sa vérité évangélique ».

Raphaël Yegles, Archevêché de Luxembourg - Service Communication et Presse

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L’encyclo des Chrétiens

Qu’est-ce que la Bible ? Qui étaient les compagnons de Jésus ? Pourquoi croit-on à Dieu ? Quoi faire en tant que chrétiens ? Comment prier ? Des questions que beaucoup d’enfants se posent aujourd’hui. Dans cette encyclopédie bien illustrée avec de courts textes bien expliqués, les enfants trouvent des réponses sur la Bible, l’histoire des chrétiens, la foi, les pratiques, les églises. Une encyclopédie à découvrir pour les lecteurs de 8-12 ans.

Sonja Sartorius, Katechetin, Mitglied der „AG religiöse Medien“

Kinder / Enfants: 8+

L’enfant qui voulait disparaître

Dans le cadre de l'action " Black Lives Matter ", j'ai cherché un livre qui aborde ce thème du point de vue d'un " Noir " et je suis tombée sur l'histoire de « l’enfant qui voulait disparaître ».

Je vous propose la critique de ce livre traduit de l’anglais :

« Un auteur afro-américain entreprend une tournée nationale pour promouvoir son best-seller. Ce voyage est le fil rougedu roman et constitue l'échafaudage de quelque chose de beaucoup plus vaste et de plus urgent : puisque son roman raconte également l'histoire de Charbon, un jeune Noir vivant dans une ville rurale dans un passé récent, un enfant probablement imaginaire qui apparaît à l'auteur pendant sa tournée.

Monique Ruppert, ACAT

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Mémo sur la nouvelle classe écologique

« À quelles conditions l’écologie, au lieu d’être un ensemble de mouvements parmi d’autres, pourrait-elle organiser la politique autour d’elle ? » Les auteurs expliquent que dans le contexte actuel écologiser consiste tout d’abord à « superposer le monde où l’on vit avec le monde dont on vit ». Ils nous recommandent d’apprendre de l’histoire sociale comment émergent les nouveaux mouvements politiques et comment ils gagnent la lutte pour les idées, bien avant de pouvoir traduire leurs avancées dans des partis et des élections. Mais la lutte des classes n’est plus aujourd’hui la même que celle des siècles passés car nous avons changé de monde, nous n’habitons plus sur la même Terre. Comme les libéraux et les socialistes ont su le faire en leur temps, tout au long des XIXe et XXe siècles, les écologistes pourraient assumer leur rôle historique, qui consiste ainsi à « maintenir les conditions d’habitabilité de la planète ».

Norry Schneider, Cell

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Rassismus

Dieses Buch empfehle ich allen, die mehr über die Bergriffe „Rasse“, „Rassismus“, „Race“ erfahren wollen. Die Autorin fordert von dem biologisch konstruierten Begriff „Rasse“ fortzukommen hin zur strukturellen Dimension des Rassismus. „Es gibt kaum Studien über Rassismus in Deutschland. Dabei bräuchte es sie, um Rassismus wirksam zu bekämpfen“ sagt die Kommunikationswissenschaftlerin Natasha A. Kelly. 2021 erschien ihr Buch „Rassismus- Strukturelle Probleme brauchen strukturelle Lösungen!“

Monique Ruppert, ACAT

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Weiter als die letzte Ferne

Dass sich viele Menschen über Generationen hinweg religiös mit Rilkes Texten auseinandersetzen, wirft ein Licht auf die traumatische Sprachkrise in Kirche und Theologie. Zu denken gibt die heftige Abwehr des Dichters gerade des kirchlichen Besitzdenkens in Sachen Gott. An dieser Art, Gott „zu haben“ arbeitet er sich kritisch ab. Es gibt wenige Dichter, deren Verse – und bei Rilke ebenfalls seine unzähligen Briefe – Leser/innen über Jahre hinweg begleiten. Rilke war sein Leben lang ein religiös Suchender, so wie wir es heute sind. Er gab sich nicht vorschnell mit tradierten Antworten zufrieden.

Otto Betz war Professor für Allgemeine Erziehungswissenschaft und Religionspädagogik an der Universität Hamburg. Sein gut lesbares Buch erschien zuerst 2015 und ist jetzt in einer preiswerten Taschenbuchausgabe erschienen. Otto Betz zeigt, besonders auf Grund vieler Briefzitate, wie Rilke uns einweiht in den Zauber der Welt und unseres rätselhaften Daseins.

Jang Leyder, ehemaliger Leiter und Gründer der ErwuesseBildung

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Wie hat Jesus Eucharistie gewollt?

Die Eucharistiefeier war lange eine absolute Trennlinie zwischen den christlichen Konfessionen, die allerdings zu bröckeln beginnt. Nun legt der neutestamentliche Exeget der Hochschule St. Georgen, Wucherpfennig, eine kleine frühchristliche Studie vor, die zeigt, dass diese Feier ursprünglich allen offenstand und Unterschiede überbrückte.

Die Mahle Jesu können aus ganz unterschiedlichen Aspekten gedeutet werden – sozial-, gesellschafts-, politik-, wirtschafts-, Opfer-kritisch. Zentral bleiben sie Gemeinschaftsmahle.

Jedes Mahl ist im gesamten Leben Jesu Zeichen der Nähe Gottes – angefangen bei der Hochzeit zu Kana, über das Essen mit Zöllnern und Sündern bis zum letzten Abendmahl. Essen und Trinken zeigt die Güte Gottes, denn nur mit den Gaben aus seiner Schöpfung ist Leben möglich.

Wolfgang Fleckenstein, ehemaliger Leiter der ErwuesseBildung

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Wie weiterleben, wenn ein geliebter Mensch stirbt

Dieses Buch enthält eine Sammlung von kurzen Texten und Gedichten des buddhistischen Zen Meisters, die kurz vor seinem Tod mit 95 Jahren erschienen sind und anhand derer er bereits für diejenigen Worte findet, die nach seinem Tod um ihn trauern mögen. Anhand des Beispiels einer Wolke erinnert uns Thich Nhat Hanh daran, dass nichts geboren wird und nichts stirbt, „es gibt nur fortwährende Verwandlung“. Durch unser bewusstes und achtsames Handeln verwandeln wir auch Trauer und Schmerz wieder in Freude. „Unsere Handlungen von Körper, Rede und Geist sind unser wahres Vermächtnis.“ Wie wäre unsere Umgebung, wenn wir täglich nach dieser Erkenntnis handelten? Das Vermächtnis des Autors besteht fort in der Schönheit der Sprache, der Orte und der buddhistischen Gemeinschaften, die er geschaffen hat. Das Buch berührt durch die spirituelle Kraft und Einfachheit, es ist eine geführte Meditation und liest sich immer wieder neu.

Ulrike Kohl, Leiterin der ErwuesseBildung

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Wir feiern! Ein Jahr, viele bunte Feste

Überall auf der Welt werden das ganze Jahr hindurch viele bunte Feste gefeiert. Warum und wie sie gefeiert werden, wissen die wenigsten. Ihr wolltet längst mal erfahren, wo eigentlich das Diwali-Fest herkommt oder wie viele Wasserfeste es gibt? Dieses bunte Buch bietet einen Überblick über die bekanntesten Feste aus verschiedenen Ländern und Kulturen und gibt Aufschluss über die religiösen und historischen Hintergründe. Vom internationalen Drachenfest über den Ramadan und das Mondfest bis hin zum Silvester-Countdown werden – den Jahreszeiten nach – rund 100 der weltweit bekanntesten Feste erläutert. Die Texte sind für sämtliche Leser/innen verständlich und die vielen passgenauen, humorvollen Illustrationen geben dem Ganzen einen fröhlichen Touch.

Das Buch ist für alle, die gerne unterschiedliche Feste feiern, für Lehrer/innen und Erzieher/innen, die im Bereich der Inklusion und Interkulturalität arbeiten, sowie für alle neugierigen Kinder und Erwachsenen zu empfehlen.

Laurianne Kedad, Chargée de formation en cultures, religions et traditions, Sainte Elisabeth

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