Neue Erkenntnisse in der Quirinuskapelle

Journées du Patrimoine: Besichtigung mit einem Bauforscher

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Die Quirinuskapelle ist eine der ältesten belegten Kultstätten im Großherzogtum, die seit der Christianisierung im Mittelalter bis heute als Wallfahrtsort dient. So führt die Wallfahrt zur Trösterin der Betrübten einige Pilger auch heute noch zur Quirinuskapelle. Der Hl. Quirinus war bis zum 17. Jahrhundert der Namenspatron der Stadt. Die Kapelle, auch Greinskapelle genannt, steht im Felsenhang des Petrustals, das die Altstadt Luxemburg vom Bahnhofsviertel scheidet. Bereits im 10./11. Jahrhundert soll an dieser Stelle ein Sakralbau gestanden haben. Der heutige, in den Felsen errichtete Bau wurde erst im Mittelalter errichtet und ist um die Mitte des 14. Jahrhunderts durch den Anbau eines Kirchenschiffes erweitert worden.

Eine große Restaurierungskampagne von 1884-88 unter Staatsminister Paul Eyschen und dem Staatsarchitekten Charles Arendt hatte zum Ziel, die Felsenkapelle mit ihrer Quelle als kirchliches Museum umzugestalten. Dies führte zur Ausstattung der Kapelle mit diversen, zum Teil sehr hochwertigen Ausstattungselementen, die im ganzen Großherzogtum gesammelt und dort aufgestellt worden sind.

In den Jahren 1914 und 1938 erfolgten als vorsorgliche Sicherungsmaßnahme vor den beiden Weltkriegen Auslagerungen der gesamten Ausstattung in die Museumsdepots der Stadt.

Dr. Thomas LUTGEN, Diplom-Restaurator und Bauforscher, wird aufzeigen, was die neuesten Untersuchungen in diesem Zusammenhang ergeben haben.

https://journeesdupatrimoine.lu
Termin:

01.10.21 um 17:30 Uhr

Anmeldung bis:
29/9/2021
Referent:
Dr. Thomas LUTGEN, Diplom-Restorator und Bauforscher
Preis:
gratis
Treffpunkt:

vor der Kapelle in Luxemburg-Grund, rue de Prague

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